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Private Unfall­ver­si­che­rung für Alltag, Familie und Sport

Ein Unfall beim Radfahren, beim Training oder zu Hause kann den Alltag dauerhaft verändern. Eine private Unfall­ver­si­che­rung kann dann finanziellen Spielraum schaffen – etwa für Umbauten, Hilfsmittel oder zusätzliche Unterstützung.

Vorhandene Police oder kurze Angaben zu Alltag und Sport genügen für den Einstieg.


Private Unfall­ver­si­che­rung

Wenn ein Unfall den Alltag länger verändert

Bleiben nach einem Unfall dauerhafte körperliche oder geistige Beeinträchtigungen zurück, kann eine private Unfall­ver­si­che­rung finanziellen Spielraum schaffen.

Eine Kapitalleistung lässt sich zum Beispiel für Umbauten, Hilfsmittel, Unterstützung im Haushalt oder zusätzliche Betreuung einsetzen. Je nach Vertrag kommen weitere Leistungen wie Unfallrente, Reha-Management oder Assistance hinzu.

Entscheidend sind Grundsumme, Gliedertaxe und die Bedingungen, die bei Deinem Alltag zählen. Das gilt für einen neuen Schutz ebenso wie für eine Unfall­ver­si­che­rung, die schon länger besteht.

Zuhause und in der Freizeit

Beim Radfahren, Heimwerken, Wandern oder im Haushalt greift die gesetzliche Unfall­ver­si­che­rung in der Regel nicht. Hier liegt eine wichtige Aufgabe des privaten Schutzes.

Kinder und Familie

Viele Unfälle passieren beim Spielen, Toben oder Sport. Gute Leistungen berücksichtigen auch Betreuung, Reha und die Folgen für den Familienalltag.

Sport und besondere Hobbys

Reiten, Klettern, Radsport, Motocross oder Luftsport können in den Bedingungen unterschiedlich behandelt werden. Der konkrete Freizeitalltag gehört deshalb in die Beratung.

Im Mittelpunkt steht nicht jeder kleine Unfall, sondern vor allem die finanzielle Absicherung dauerhafter Folgen. Welche Leistung entsteht, regelt der jeweilige Vertrag.

Unfallschutz prüfen lassen

Bestehende Police oder neuer Schutz?

Julia, unsere digitale Assistenz, nimmt für den Einstieg Deine aktuelle Police oder einige Angaben zu Familie, Beruf, Sport, Hobbys und besonderen Risiken auf.

Wir ver­gleichen Summen, Leistungen und Bedingungen mit Deiner heutigen Situation und besprechen, welche Gestaltung für Dich infrage kommt.

Gesetzlicher und privater Schutz

Freizeit und Alltag brauchen eine eigene Absicherung

Die gesetzliche Unfall­ver­si­che­rung schützt Beschäftigte sowie Kinder in Kita oder Schule bei versicherten Tätigkeiten und auf bestimmten Wegen.

Zu Hause, beim privaten Sport oder im Urlaub besteht dieser Schutz nicht automatisch. Eine private Unfall­ver­si­che­rung kann diese Lücke rund um die Uhr und weltweit ergänzen; Umfang und Ausschlüsse ergeben sich aus den vereinbarten Bedingungen.

Arbeit, Schule und bestimmte Wege

Bei einem Arbeits-, Schul- oder Wegeunfall kann die gesetzliche Unfall­ver­si­che­rung zuständig sein. Welche Tätigkeit und welcher Weg versichert sind, hängt vom Einzelfall ab.

Der gesetzliche Schutz folgt einem festgelegten Tätigkeitsbezug.

Freizeit, Haushalt und Urlaub

Spielen, Training, Gartenarbeit, Heimwerken oder eine private Reise gehören häufig nicht zum gesetzlichen Bereich. Genau hier ergänzt die private Unfall­ver­si­che­rung.

Der private Schutz begleitet den Alltag auch außerhalb von Arbeit und Schule.

Dauerhafte Unfallfolgen

Eine Invaliditätsleistung schafft frei verfügbares Kapital. Damit lassen sich individuelle Folgen auffangen, die gesetzliche Leistungen oder andere Verträge nicht abdecken.

Die Höhe richtet sich unter anderem nach Invaliditätsgrad, Grundsumme und Progression.
Leistungen und Bedingungen

Grundsumme und Progression sind erst der Anfang

Zwei Tarife mit ähnlichem Beitrag können bei demselben Unfall sehr unterschiedlich leisten. Neben den Summen entscheidet der genaue Wortlaut der Bedingungen.

Grundsumme und Progression Die Grundsumme bildet die Basis der Invaliditätsleistung. Eine Progression erhöht die Leistung bei schweren Invaliditätsgraden, kann eine zu niedrige Grundsumme aber nicht in jedem Fall ausgleichen.
Gliedertaxe Sie legt für den vollständigen Verlust oder die vollständige Funktionsunfähigkeit bestimmter Körperteile und Sinnesorgane feste Invaliditätsgrade fest.
Erweiterter Unfallbegriff Aktuelle Bedingungen können auch bestimmte Verletzungen durch erhöhte Kraftanstrengung oder Eigenbewegung erfassen. Welche Ereignisse dazugehören, ist tarifabhängig.
Mitwirkung von Krank­hei­ten oder Gebrechen Haben bestehende Erkrankungen an den Unfallfolgen mitgewirkt, kann der vereinbarte Mitwirkungsanteil die Leistung beeinflussen. Tarife setzen dafür unterschiedliche Grenzen.
Bewusstseinsstörungen, Infektionen und Zeckenstiche Alkoholeinfluss, Medikamente, Herz-Kreislauf-Ereignisse oder bestimmte Infektionen werden je nach Bedingungswerk unterschiedlich einbezogen oder ausgeschlossen.
Sport, Hobbys und Beruf Motorsport, Luftsport, Reiten, Klettern oder eine veränderte berufliche Tätigkeit können für Annahme, Beitrag und Leistungsumfang wichtig sein.
Unfallrente, Reha und Assistance Eine Unfallrente kann bei hohen Invaliditätsgraden eine laufende Zahlung vorsehen. Reha- und Assistance-Leistungen unterstützen je nach Tarif bei Organisation, Betreuung oder Haushalt.
Fristen nach einem Unfall Für Eintritt, ärztliche Feststellung und Geltendmachung der Invalidität gelten vertragliche Fristen. Nach einem Unfall sollten Police und Bedingungen deshalb früh vorliegen.

Bei älteren Verträgen berücksichtigen wir zusätzlich Berufswechsel, neue Hobbys, die Umstellung von Kinder- auf Erwachsenentarife und mögliche Leistungsverbesserungen. Eine Unfall­ver­si­che­rung mit Beitragsrückgewähr enthält außerdem einen Sparanteil; vor Kündigung oder Beitragsfreistellung gehören deshalb Schutz, Kosten und finanzielle Folgen gemeinsam auf den Tisch.

Alltag und Lebensphase

Der gleiche Tarif passt nicht zu jedem Leben

Eine Familie mit sportlichen Kindern, ein selbstständiger Handwerker und ein aktiver Büroangestellter bringen unterschiedliche Risiken und finanzielle Bedürfnisse mit.

Deshalb betrachten wir nicht nur Alter und Beitrag. Beruf, Freizeit, vorhandene Absicherung und die Folgen eines längeren Unterstützungsbedarfs gehören ebenfalls dazu.

Was wir miteinander abgleichen

Ich vergleiche Deinen bestehenden oder gewünschten Schutz mit den Tätigkeiten, Hobbys und Leistungen, die für Deinen Alltag relevant sind. Dabei geht es um belastbare Summen und Bedingungen, nicht um eine möglichst lange Liste kleiner Zusatzleistungen.

Daniel Hahn von Hahn Consult in Heilbad Heiligenstadt
Daniel Hahn Dein Ansprechpartner für private Unfall­ver­si­che­rung in Heilbad Heiligenstadt und im Eichsfeld.

Familien mit Kindern

Betreuung, Reha, Wohnungsanpassung und zusätzliche Hilfe können nach einem schweren Unfall den gesamten Haushalt betreffen. Familien brauchen deshalb mehr als eine kleine Standardsumme.

Kinder, Eltern und Familienalltag gemeinsam betrachten.

Aktive Erwachsene

Wer regelmäßig trainiert, Rad fährt, reitet oder draußen unterwegs ist, sollte Sportarten, Ausschlüsse und den erweiterten Unfallbegriff im Vertrag kennen.

Der Vertrag muss die tatsächlichen Aktivitäten abbilden.

Selbstständige und körperlich Tätige

Wenn die eigene Arbeitskraft zugleich Betrieb, Haushalt oder Familie trägt, können Kapitalleistungen und Unterstützung nach einem Unfall besonders wertvoll sein.

Berufliche Veränderungen dem Versicherer rechtzeitig mitteilen.
Ergänzende Absicherung

Unfall­ver­si­che­rung und Einkommensschutz erfüllen unterschiedliche Aufgaben

Die private Unfall­ver­si­che­rung konzentriert sich auf dauerhafte Unfallfolgen. Berufsunfähigkeits-, Grundfähigkeits- und Kinderinvaliditätsschutz setzen an anderen Risiken an.

Das macht den Unfallschutz nicht zur zweiten Wahl. Je nach Lebenssituation ergänzen sich die Lösungen, weil sie unterschiedliche Leistungen und Auslöser haben.

Kapital nach dauerhaften Unfallfolgen

Die Invaliditätsleistung der Unfall­ver­si­che­rung steht grundsätzlich zur freien Verfügung. Sie kann Umbauten, Hilfsmittel, Betreuung oder andere konkrete Folgen finanzieren.

Der Leistungsmaßstab ist die unfallbedingte Invalidität.

Arbeitskraft bei Krankheit und Unfall

Eine Berufsunfähigkeitsversicherung knüpft daran an, ob Du Deinen Beruf aus gesundheitlichen Gründen noch ausüben kannst. Ursache kann neben einem Unfall auch eine Krankheit sein.

Beide Verträge können sich mit unterschiedlichen Leistungen ergänzen.

Kinder weitergehend absichern

Eine private Unfall­ver­si­che­rung ergänzt den Schutz in Freizeit und Alltag. Sollen dauerhafte Einschränkungen durch Krankheit und Unfall erfasst werden, ist zusätzlich eine Kinderinvaliditätsabsicherung ein Thema.

Entscheidend ist, welches finanzielle Risiko die Familie absichern möchte.
Beratungsablauf

Vom Alltag zu den Vertragsdetails

Für einen bestehenden Vertrag genügt zunächst die Police. Bei einem Neuabschluss beginnen wir mit Familie, Beruf, Freizeit und der Frage, welche Unfallfolgen finanziell aufgefangen werden sollen.

Anschließend lassen sich Summen, Bedingungen und mögliche Angebote nachvollziehbar gegenüberstellen.

1
Ausgangslage erfassen Familie, Beruf, Sport, Hobbys und gewünschte finanzielle Unterstützung bilden den Startpunkt.
2
Vorhandenen Schutz auswerten Bestehende Unfall-, BU-, Grundfähigkeits- oder Gruppenverträge werden berücksichtigt.
3
Leistungen festlegen Grundsumme, Progression, Gliedertaxe, Assistance und weitere Bausteine richten sich nach dem gewünschten Schutz.
4
Bedingungen und Angebote ver­gleichen Unfallbegriff, Ausschlüsse, Mitwirkung, Fristen und Beiträge werden gegenübergestellt.
5
Entscheidung umsetzen Du entscheidest, ob der bestehende Vertrag bleibt, verändert oder durch eine neue Lösung ersetzt wird.
FAQ

Häufige Fragen zur privaten Unfall­ver­si­che­rung

Leistungen und Ausschlüsse unterscheiden sich je nach Tarif. Die Antworten zeigen, welche Punkte bei einer bestehenden oder neuen Unfall­ver­si­che­rung besondere Aufmerksamkeit verdienen.

Wofür ist eine private Unfall­ver­si­che­rung gedacht?
Sie leistet im vereinbarten Umfang, wenn ein Unfall dauerhafte körperliche oder geistige Beeinträchtigungen hinterlässt. Kernleistung ist meist ein einmaliger Kapitalbetrag. Je nach Tarif können Unfallrente, Reha, Assistance und weitere Leistungen hinzukommen.
Was ist der Unterschied zur gesetzlichen Unfall­ver­si­che­rung?
Die gesetzliche Unfall­ver­si­che­rung schützt bei versicherten Tätigkeiten, etwa während der Arbeit oder des Besuchs von Kita und Schule, sowie auf bestimmten Wegen. Private Freizeit, Haushalt, Sport und Urlaub gehören in der Regel nicht dazu.
Was gilt in der Unfall­ver­si­che­rung als Unfall?
Üblicherweise muss ein plötzlich von außen auf den Körper wirkendes Ereignis unfreiwillig eine Gesundheitsschädigung verursachen. Viele Tarife erweitern diesen Unfallbegriff, beispielsweise für bestimmte Verletzungen durch Kraftanstrengung oder Eigenbewegung.
Wie wird die Invaliditätsleistung berechnet?
Maßgeblich sind die vereinbarte Grundsumme und der festgestellte Invaliditätsgrad. Für bestimmte Körperteile und Sinnesorgane gibt die Gliedertaxe feste Werte vor. Eine Progression kann die Leistung bei höheren Invaliditätsgraden steigern.
Welche Grundsumme und Progression brauche ich?
Das hängt davon ab, welche Kosten und Veränderungen Du nach einem schweren Unfall finanzieren möchtest. Eine hohe Progression wirkt vor allem bei hohen Invaliditätsgraden. Deshalb müssen Grundsumme und Progression zusammen betrachtet werden.
Ist eine private Unfall­ver­si­che­rung für Kinder wichtig?
Sie kann den gesetzlichen Schutz außerhalb von Kita, Schule und versicherten Wegen ergänzen und bei dauerhaften Unfallfolgen Kapital bereitstellen. Sollen auch dauerhafte Einschränkungen durch Krank­hei­ten erfasst werden, ist zusätzlich eine Kinderinvaliditätsabsicherung zu besprechen.
Sind Reiten, Motocross, Klettern oder Luftsport mitversichert?
Das regeln die jeweiligen Bedingungen. Einzelne Sportarten, Wettkämpfe oder besondere Risiken können eingeschränkt, ausgeschlossen oder nur gegen Mehrbeitrag versicherbar sein. Hobbys sollten daher vollständig angegeben werden.
Ersetzt die Unfall­ver­si­che­rung eine Berufsunfähigkeitsversicherung?
Nein, beide Verträge haben unterschiedliche Aufgaben. Die Unfall­ver­si­che­rung knüpft an dauerhafte Unfallfolgen an. Eine Berufsunfähigkeitsversicherung kann leisten, wenn Du Deinen Beruf wegen Krankheit oder Unfall im vereinbarten Umfang nicht mehr ausüben kannst.
Was ist bei einer Unfall­ver­si­che­rung mit Beitragsrückgewähr zu beachten?
Sie verbindet Unfallschutz mit einem Sparvorgang. Vor einer Kündigung, Beitragsfreistellung oder Umstellung sollten deshalb Risikoschutz, Kosten, Rückkaufswert und mögliche finanzielle Nachteile getrennt betrachtet werden.
Welche Fristen gelten nach einem Unfall?
Die Bedingungen enthalten Fristen für die Meldung sowie für Eintritt, ärztliche Feststellung und Geltendmachung einer Invalidität. Die konkreten Zeiträume können sich unterscheiden. Melde einen Unfall daher früh und halte ärztliche Unterlagen sowie die Police bereit.
Nächster Schritt

Welche Unfall­ver­si­che­rung begleitet Deinen Alltag?

Sende Julia Deine vorhandene Police oder starte mit einigen Angaben zu Familie, Beruf, Sport und Hobbys. Für ein persönliches Gespräch kannst Du direkt einen Termin ver­ein­baren.