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Die Anlage läuft.
Passt der Schutz dazu?

Wir prüfen, ob Photovoltaikanlage, Speicher und Wallbox bereits passend versichert sind oder ein eigener Schutz sinnvoll ist.

Für den Start reichen ein paar Angaben zur Anlage.


Photovoltaik im Alltag

Die Anlage ist montiert. Damit ist das Thema noch nicht ganz erledigt.

Die Module liegen auf dem Dach, die App zeigt den ersten selbst erzeugten Strom und der Speicher übernimmt am Abend. Mit den Versicherungsunterlagen beschäftigt sich in diesem Moment kaum jemand.

Dabei verändert die Anlage das Haus. Und spätestens mit Speicher, Wallbox oder einer späteren Erweiterung stellt sich die Frage, ob der vorhandene Schutz noch zur Technik auf dem Grundstück passt.

Neu montiert

Die Anlage ist fertig, aber in der Gebäudeversicherung wurde sie bisher noch nicht ausdrücklich berücksichtigt.

Speicher oder Wallbox ergänzt

Die ursprüngliche Anlage wurde erweitert. Ob die neue Technik automatisch mit erfasst ist, lässt sich nicht pauschal beantworten.

Vertrag läuft schon länger

Die Photovoltaikanlage ist vielleicht bekannt. Trotzdem können Werte, Bauteile und Leistungen heute anders aussehen als beim Einbau.

Nicht jede Photovoltaikanlage braucht automatisch einen eigenen Vertrag. Aber sie sollte auch nicht nur deshalb als versichert gelten, weil sie auf dem Haus montiert ist.

Wo der Schutz liegen kann

Über das Haus, als Ergänzung oder in einem eigenen Vertrag.

Für private Photovoltaikanlagen gibt es nicht nur einen festen Weg. Manchmal reicht der vorhandene Gebäudevertrag. Manchmal lässt er sich sinnvoll erweitern.

Bei größeren Anlagen oder umfangreicher Technik kann ein eigener Vertrag besser passen. Entscheidend ist nicht der Name der Lösung, sondern was damit tatsächlich erfasst wird.

Genau deshalb starten wir mit der bestehenden Absicherung und nicht automatisch mit einem weiteren Abschluss.

Im bestehenden Gebäudevertrag Die Anlage kann dort bereits eingeschlossen sein. Dann schauen wir, welche Bauteile, Schäden und Kosten tatsächlich genannt sind.
Mit einer passenden Ergänzung Manche Verträge lassen sich um Photovoltaik, Speicher oder Folgen eines längeren Ausfalls erweitern.
Mit einer eigenen Photo­voltaik­ver­si­che­rung Eine eigene Lösung kann sinnvoll sein, wenn die Anlage umfangreicher geschützt oder klar vom Haus getrennt betrachtet werden soll.
Die ganze Anlage ansehen

Auf dem Dach sieht man nur die Module.

Zur Photovoltaikanlage gehört deutlich mehr: Wechselrichter, Leitungen, Steuerung, Batteriespeicher und möglicherweise auch eine Wallbox.

Gerade diese Technik macht einen erheblichen Teil der Investition aus. Sie kann ausfallen, beschädigt werden oder später ergänzt worden sein.

Deshalb reicht uns die Aussage „Photovoltaik ist mitversichert“ allein nicht aus. Wir schauen, welche Teile wirklich gemeint sind.

Was dazugehört
Module und Befestigung Die sichtbaren Elemente auf Dach oder Fassade einschließlich Unterkonstruktion und Montage.
Wechselrichter und Leitungen Die Technik, die den erzeugten Strom für Haus und Stromnetz nutzbar macht.
Batteriespeicher Der Speicher gehört nicht in jedem Vertrag automatisch im gleichen Umfang zur versicherten Anlage.
Wallbox und Steuertechnik Ladetechnik und intelligente Steuerung sollten ausdrücklich mit betrachtet werden.
Wenn etwas passiert

Hagel ist nur eines von mehreren Themen.

Eine Photovoltaikanlage arbeitet viele Jahre draußen und besteht gleichzeitig aus empfindlicher Elektronik.

Schäden können deshalb durch Wetter entstehen, aber auch durch Technik, Tiere, Fremdeinwirkung oder Fehler rund um Montage und Bedienung.

Was davon im konkreten Vertrag berücksichtigt ist, muss vor einer Aussage tatsächlich nachgesehen werden.

Sturm, Hagel, Blitz und Schneedruck Wetter kann Module, Befestigung und technische Bauteile beschädigen.
Überspannung und Kurzschluss Ein technischer Schaden kann die gesamte Anlage stilllegen, obwohl auf dem Dach äußerlich nichts zu sehen ist.
Tierbiss, Diebstahl und Vandalismus Leitungen und frei zugängliche Technik können auch durch Tiere oder fremde Per­sonen beschädigt werden.
Montage, Wartung und Bedienung Auch Fehler bei Arbeiten an der Anlage können zu einem Schaden führen.
Schäden außerhalb des eigenen Hauses Löst sich ein Bauteil oder entsteht durch die Anlage ein Schaden bei anderen, schauen wir auch auf den vorhandenen Haft­pflichtschutz.
Was danach teuer werden kann

Das beschädigte Teil ist oft nicht die einzige Rechnung.

Für einen Austausch muss möglicherweise zuerst ein Gerüst aufgebaut werden. Andere Module müssen entfernt werden, bevor die eigentliche Schadenstelle erreichbar ist.

Gleichzeitig liefert die Anlage weniger oder gar keinen Strom. Dann können zusätzliche Stromkosten entstehen oder geplante Einnahmen aus der Einspeisung fehlen.

Zugang und Reparatur

Gerüst, Fehlersuche, Dacharbeiten sowie Abbau und erneute Montage können mehr kosten als das beschädigte Bauteil.

Transport und Entsorgung

Defekte Module, Speicher und technische Bauteile müssen möglicherweise besonders transportiert und entsorgt werden.

Stromkosten und Einnahmen

Fällt die eigene Produktion aus, wird mehr Strom aus dem Netz benötigt. Auch Einspeiseerlöse können vorübergehend fehlen.

Ob diese zusätzlichen Kosten berücksichtigt sind und für welchen Zeitraum etwas gezahlt wird, hängt vom gewählten Vertrag ab.

So gehen wir vor

Ein paar Angaben reichen für den ersten Blick.

Du brauchst keine technische Akte vorzubereiten und auch keine Versicherungsbegriffe zu kennen.

Ein Angebot oder eine Rechnung der Anlage, Angaben zu Speicher und Wallbox sowie der bestehende Gebäudevertrag reichen für den Anfang.

Daraus klären wir, was bereits berücksichtigt ist und welche Punkte noch offen sind.

1
Anlage kurz beschreiben Leistung, Baujahr, Montageort, Speicher, Wallbox und spätere Erweiterungen nennen.
2
Vorhandene Verträge ansehen Wir prüfen, was bereits geregelt ist und welche Bauteile oder Kosten noch fehlen könnten.
3
Ergebnis gemeinsam besprechen Danach weißt Du, ob der bestehende Schutz bleiben kann, ergänzt werden sollte oder etwas Eigenes besser passt.
Hahn Consult

Nicht automatisch mehr ver­sichern. Erst richtig hinschauen.

Eine Photovoltaikanlage verbindet Haus, Technik und mögliche Schäden bei anderen. Deshalb betrachten wir nicht nur einen einzelnen Tarif.

Vielleicht reicht der vorhandene Gebäudevertrag bereits aus. Vielleicht fehlt nur eine Ergänzung. Und manchmal ist eine eigene Photo­voltaik­ver­si­che­rung die klarere Lösung.

Wir erklären Dir die Unterschiede so, dass Du die Entscheidung nachvollziehen kannst. Ohne Produktshow und ohne unnötige Fachbegriffe.

Darauf schauen wir
Module, Befestigung und Montageort
Wechselrichter, Leitungen und Steuertechnik
Batteriespeicher, Wallbox und Erweiterungen
Reparatur, Gerüst, Transport und Entsorgung
zusätzliche Stromkosten und mögliche Einnahmeausfälle
vorhandener Gebäude- und Haft­pflichtschutz
FAQ

Fragen, die rund um die Photovoltaikanlage häufig auftauchen

Die Antworten helfen beim ersten Überblick. Was für Deine Anlage gilt, hängt von der Technik und den vorhandenen Verträgen ab.

Muss eine Photovoltaikanlage immer extra versichert werden?
Nein. Die Anlage kann bereits über den Gebäudevertrag oder eine vorhandene Ergänzung berücksichtigt sein. Ob dieser Schutz ausreicht, lässt sich aber erst nach einem Blick in die Unterlagen sagen.
Sind Batteriespeicher und Wallbox automatisch mitversichert?
Nicht in jedem Vertrag. Speicher, Wallbox und weitere Technik sollten deshalb ausdrücklich mit genannt und geprüft werden.
Muss ich eine neue Anlage meiner Gebäudeversicherung melden?
Das sollte mit dem bestehenden Vertrag abgeglichen werden. Wichtig sind unter anderem Wert, Leistung, Montageart, Speicher und mögliche Veränderungen am Gebäude.
Was passiert, wenn die Anlage nach einem Schaden keinen Strom liefert?
Dann kann mehr Strom aus dem Netz benötigt werden. Bei Einspeisung können außerdem Einnahmen fehlen. Ob solche Folgen berücksichtigt sind, hängt von der jeweiligen Vereinbarung ab.
Wie ist ein Balkonkraftwerk versichert?
Kleine steckerfertige Anlagen werden häufig anders behandelt als eine fest montierte Dachanlage. Bei neuen und älteren Verträgen sollte deshalb konkret geprüft werden, wo das Balkonkraftwerk berücksichtigt ist.
Was brauche ich für eine erste Prüfung?
Hilfreich sind das Angebot oder die Rechnung der Anlage, technische Angaben, Informationen zu Speicher und Wallbox sowie die aktuelle Gebäudeversicherung.
Nächster Schritt

Lass uns kurz schauen, ob bei Deiner Anlage alles zusammenpasst.

Du musst vorher nicht herausfinden, ob die Gebäudeversicherung reicht oder ein eigener Vertrag besser wäre.

Schick mir die wichtigsten Angaben zur Anlage, zum Speicher und zur Wallbox. Ich schaue mir an, was bereits geregelt ist und welche Punkte wir noch gemeinsam klären sollten.

Daniel Hahn von Hahn Consult, Ansprechpartner für Photovoltaikversicherung im Eichsfeld
Daniel Hahn Dein Ansprechpartner für Photovoltaikanlage, Speicher und Wallbox.

Was Dein Vertrag im konkreten Schadenfall leistet, lässt sich erst nach Prüfung der Unterlagen und der vollständigen Angaben zur Anlage sicher beurteilen.