Beim Kunden
Beim Einbau eines Fensters wird die Fassade beschädigt. Neben der eigentlichen Arbeit entstehen Kosten an fremdem Eigentum.
Ein Missgeschick beim Kunden, ein Montagefehler oder beschädigtes fremdes Eigentum kann schnell teuer werden.
Wir schauen mit Dir, ob Deine Tätigkeiten, Mitarbeitenden und die typischen Risiken Deines Betriebs wirklich passend versichert sind. Damit im Schadenfall nicht erst geklärt werden muss, ob Deine Arbeit überhaupt richtig beschrieben wurde.
Für den ersten Überblick reichen Branche, Tätigkeiten und Betriebsgröße.
Malerbetrieb, Tischlerei, Fensterbau, Hausmeisterdienst oder Metallverarbeitung: Hinter derselben Branchenbezeichnung können ganz unterschiedliche Arbeiten und Haftungsrisiken stecken.
Eine Betriebshaftpflichtversicherung schützt Dich, Deinen Betrieb und die versicherten Mitarbeitenden, wenn Dritte durch eine versicherte betriebliche Tätigkeit einen Personen- oder Sachschaden erleiden. Mitversichert sind in der Regel auch Vermögensschäden, die aus einem solchen Personen- oder Sachschaden entstehen. Welche Tätigkeiten und Erweiterungen wirklich eingeschlossen sind, ergibt sich aber immer aus dem konkreten Vertrag.
Schadenbeispiele helfen beim Verständnis. Ob ein konkreter Schaden versichert ist, hängt trotzdem von Tätigkeitsbeschreibung, Bedingungen, Ausschlüssen und vereinbarten Erweiterungen ab.
Beim Einbau eines Fensters wird die Fassade beschädigt. Neben der eigentlichen Arbeit entstehen Kosten an fremdem Eigentum.
Material oder Werkzeug stürzt von einer Arbeitsstelle und verletzt einen Kunden, Besucher oder unbeteiligten Dritten.
Bei Montage, Reparatur oder Bearbeitung wird genau die Sache beschädigt, an der gearbeitet wird. Solche Tätigkeitsschäden müssen passend vereinbart sein.
Ein geliefertes oder eingebautes Teil verursacht später einen weiteren Schaden. Dann kommt es auf Produkt- und gegebenenfalls erweiterte Produkthaftungsbausteine an.
Die Beispiele beschreiben typische Haftungssituationen und sind keine Deckungszusage für einen bestimmten Vertrag.
Zwei Betriebe mit derselben Bezeichnung können völlig unterschiedlich arbeiten. Deshalb fragen wir nach Aufträgen, Arbeitsorten, Materialien, Maschinen, Kunden und besonderen Tätigkeiten.
Die Deckungssumme ist wichtig. Mindestens ebenso wichtig ist die Frage, ob der Versicherer die tatsächlichen Arbeiten und Nebenrisiken Deines Betriebs kennt.
Haupttätigkeiten, Nebenarbeiten, Montage, Reparaturen und neue Geschäftsbereiche sollten eindeutig erfasst sein.
Wer an fremden Sachen arbeitet, braucht klare Regelungen für Schäden beim Bearbeiten, Montieren oder Reparieren.
Herstellung, Handel, Einbau und Weiterverarbeitung können unterschiedliche Produkthaftungsrisiken auslösen.
Gerade bei Hausmeisterdiensten und Arbeiten in fremden Gebäuden sind diese Erweiterungen oft entscheidend.
Das Risiko aus der Beauftragung kann versicherbar sein. Der Subunternehmer braucht trotzdem seinen eigenen Schutz.
Montageeinsätze, Export, Umweltgefahren sowie Arbeiten an Fahrzeugen oder Luftfahrzeugen gehören ausdrücklich geprüft.
Eine Betriebshaftpflicht ist für viele Unternehmen die Grundlage der gewerblichen Absicherung. Sie ersetzt aber weder jede andere Betriebsversicherung noch jede fehlerhafte eigene Leistung.
Ein Onlinevergleich kennt meist Branche, Umsatz und Mitarbeiterzahl. Für eine belastbare Betriebshaftpflicht brauchen wir oft mehr: Welche Arbeiten übernimmst Du? Wo arbeitest Du? Was stellst Du her, montierst oder reparierst Du? Welche Werte Deiner Kunden hast Du in der Hand?
Genau daraus entsteht eine Anfrage, die Versicherer fachlich beantworten können. Danach vergleichen wir nicht nur Beiträge, sondern auch die Punkte, die zu Deinem Betriebsalltag passen müssen.
Du musst keine Versicherungsbedingungen vorbereiten. Ein ehrlicher Überblick über Deinen Betrieb reicht für den Anfang.
Branche, konkrete Tätigkeiten, Mitarbeiter, Umsatz, Arbeitsorte und besondere Aufträge geben uns die Grundlage.
Wir schauen auf vorhandene Unterlagen, offene Punkte und die Erweiterungen, die für Deinen Betrieb relevant sein können.
Du bekommst eine nachvollziehbare Empfehlung und kannst in Ruhe entscheiden, welcher Weg zu Deinem Betrieb passt.
Für die meisten Gewerbebetriebe besteht keine allgemeine gesetzliche Pflicht. Bestimmte Berufe, Auftraggeber oder Ausschreibungen können aber einen Haftpflichtnachweis verlangen.
Mitarbeitende sind bei versicherten betrieblichen Tätigkeiten grundsätzlich mit erfasst. Der genaue Personenkreis und besondere Beschäftigungsformen sollten im Vertrag geprüft werden.
Der Beitrag hängt unter anderem von Tätigkeit, Umsatz, Mitarbeiterzahl, Versicherungssummen, Erweiterungen und Schadenverlauf ab. Ein seriöser Preis entsteht deshalb erst nach den Betriebsangaben.
Neue Arbeitsbereiche, Produkte, Auslandsaufträge oder größere Projekte solltest Du frühzeitig melden. Nur dann kann geprüft werden, ob der vorhandene Vertrag weiterhin passt.
Die Kosten für die eigene Nachbesserung sind regelmäßig nicht versichert. Entsteht aus dem Fehler ein weiterer Personen- oder Sachschaden, kann dieser je nach Vertrag versichert sein.
Die Betriebshaftpflicht konzentriert sich vor allem auf Personen- und Sachschäden aus dem Betriebsalltag. Beratende, planende oder gutachterliche Tätigkeiten können zusätzlich eine Berufs- oder Vermögensschadenhaftpflicht brauchen.
Grundsätzlich gibt es dafür Versicherungslösungen. Entscheidend sind die konkreten Arbeiten, Produkte, Auftraggeber und Einsatzorte. Luftfahrtrisiken müssen wegen besonderer Ausschlüsse gesondert geprüft werden.
Für den ersten Termin reichen Branche, wichtigste Tätigkeiten, Mitarbeiterzahl, ungefährer Jahresumsatz und vorhandene Versicherungsunterlagen.
Hahn Consult sitzt in Heilbad Heiligenstadt und betreut Gewerbe- und Handwerksbetriebe im Eichsfeld, in Thüringen und auch darüber hinaus persönlich und digital.
Weitere Themen für Gewerbe und Selbstständigkeit ansehen →