Die Rürup‑Rente (auch Basisrente genannt) richtet sich vor allem an Menschen mit dauerhaft hohem Einkommen und entsprechender Steuerlast. Sie ist besonders interessant für Selbstständige und Freiberufler, die nicht in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen, sowie für gut verdienende Angestellte, die ihre Vorsorge sinnvoll ergänzen möchten. Und sie passt häufig dann gut, wenn das Ziel klar ist: eine lebenslange Rente statt „einmal auszahlen lassen“.
In der Ansparphase zahlen Sie Beiträge in einen zertifizierten Altersvorsorgevertrag ein. Das Geld ist dabei fest für die Altersrente vorgesehen und wird später als monatliche, lebenslange Rente ausgezahlt. Ein Kapitalwahlrecht gibt es nicht – genau das sorgt dafür, dass diese Vorsorge wirklich fürs Alter gedacht ist.
Ein zentraler Pluspunkt der Basisrente: Die Beiträge können Sie als Sonderausgaben geltend machen. Der Höchstbetrag liegt 2026 bei 30.826 Euro (Alleinstehende) bzw. 61.652 Euro (Verheiratete) – und die Beiträge können zu 100 Prozent steuerlich angesetzt werden. Gerade bei hohem Einkommen kann das die Steuerlast während der Erwerbsphase spürbar senken.
Die Rürup‑Rente ist nicht kündbar und nicht „klassisch vererbbar“. Das angesparte Kapital ist außerdem pfändungsgeschützt und wird grundsätzlich nicht auf Sozialleistungen angerechnet. Das macht sie für viele Selbstständige attraktiv – schränkt aber die Flexibilität ein.
Unser Tipp aus der Praxis: Prüfen Sie vorab, ob die langfristige Bindung zu Ihrer Lebensplanung passt. Schauen Sie außerdem auf Kosten, Anlagekonzept und mögliche Zusatzoptionen (z. B. Hinterbliebenenabsicherung) – und planen Sie den Beitrag so, dass er dauerhaft entspannt bezahlbar bleibt. Dann ist die Rürup‑Rente kein „Produkt“, sondern ein sauberer Baustein in Ihrer Altersvorsorge.
Wir prüfen kurz, ob die Rürup‑Rente zu Ihnen passt.

Daniel Hahn
Hahn Consult
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